Die wichtigsten Regelungen zur Qualifikationsphase

 

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1. Die Gliederung des Fächerangebotes

Das Fächerangebot in der Qualifikationsphase wird nach Aufgabenfeldern gegliedert. Dabei werden 3 Aufgabenfelder unterschieden:

  1. a) Aufgabenfeld I (Sprachlich-literarisches Aufgabenfeld)
    1. Deutsch
    2. Fremdsprachen (Englisch, Französisch, Latein, Spanisch)
  2. b) Aufgabenfeld II (Gesellschaftswissenschaftliches Aufgabenfeld)
    1. Geschichte
    2. Politik und Wirtschaft (PoWi)
    3. Philosophie
  3. c) Aufgabenfeld III (Mathematisch-naturwissenschaftliches Aufgabenfeld)
    1. Mathematik
    2. Physik
    3. Biologie
    4. Chemie
    5. Informatik

Außerhalb der Aufgabenfelder: Sport

 

2. Verpflichtende Auflagen bei der Kurswahl

Die Unterrichtsverpflichtung beträgt während der gesamten Qualifikationsphase 23 Wochenstunden. Am AG Frankfurt werden alle Fächer mit Ausnahme von Sport 4-stündig angeboten. Studierende müssen also neben den Pflichtfächern Deutsch, Englisch, Geschichte und Mathematik noch 2 Wahlpflichtfächer belegen. Ein drittes Wahlpflichtfach kann in der Regel belegt werden, wenn man bereit ist, an 2 Tagen in der Woche einen Kurs außerhalb seiner üblichen Unterrichtszeiten zu besuchen.

Folgende Fächer werden bei ausreichender Anwahl als Wahlpflichtfach angeboten: Französisch, Spanisch, Latein, PoWi, Philosophie, Biologie, Chemie, Physik und Informatik.

Sport kann nur als 7. oder 8. Fach gewählt werden.

Im Abitur werden 4 oder 5 Fächer geprüft: die beiden Leistungsfächer und zwei oder drei Grundkursfächer. Die beiden Leistungsfächer und ein Grundkursfach werden schriftlich geprüft, das zweite Grundkursfach nur mündlich. Die fünfte Prüfung ist eine Präsentation, die in dem fünften Fach oder in einem der drei schriftlichen Prüfungsfächer absolviert werden kann. Eine Präsentation besteht aus einem mediengestützten Vortrag (15 Minuten) und anschließendem Kolloquium (15 Minuten).

In diesen vier oder fünf Prüfungsfächern ist in jedem Semester der Qualifikationsphase ein Kurs zu besuchen.

Unter den Prüfungsfächern müssen Deutsch und Mathematik sowie eine Fremdsprache oder eine Naturwissenschaft oder Informatik sein. Die 4 bzw. 5 Prüfungsfächer müssen alle 3 Aufgabenfelder abdecken, wobei durch die 3 schriftlichen Prüfungsfächer bereits 2 Aufgabenfelder abgedeckt sein müssen.

Am Ende des 3. Semesters der Qualifikationsphase bestimmen die Studierenden aus den 4-stündigen Pflicht- und Wahlpflichtfächern die beiden Fächer, die als Leistungskurse in die Gesamtqualifikation eingebracht werden. Eines der Leistungsfächer muss Deutsch oder eine Fremdsprache oder Mathematik oder eine Naturwissenschaft sein. Philosophie und Informatik können nicht Leistungsfach sein. Ein Fach kann nur dann als Leistungsfach gewählt werden, wenn es in beiden Semestern der Einführungsphase besucht wurde.

In den 2 bzw. 3 weiteren Prüfungsfächern muss man ebenfalls den Unterricht in beiden Semestern der E-Phase besucht haben oder man muss neben dem einsemestrigen Besuch eine ausreichende berufliche oder schulische Vorbildung nachweisen. Auch ein Fach, das man in der Einführungsphase nicht besucht hat, kann auf Antrag bei der Schulleiterin als 4. Prüfungsfach oder als Präsentationsfach gewählt werden, wenn eine ausreichende schulische oder berufliche Vorbildung nachgewiesen wird. (Einzelfallentscheidung; frühzeitig mit Herrn Neumann abklären)

In die Abiturwertung müssen 2 Kurse (2 Semesternoten) einer Naturwissenschaft eingebracht werden. Sie müssen also entweder eine Naturwissenschaft als eines der 6 verbindlichen Fächer während der gesamten Qualifikationsphase belegen oder Sie besuchen ein naturwissenschaftliches Fach nur in Q1 und Q2 als 7. Fach.

Ein Fachwechsel während der Qualifikationsphase ist in der Regel nicht möglich.

Sport kann als Grundkurs mit maximal 3 Noten in 2 verschiedenen Sportarten in die Gesamtqualifikation eingehen.

 

Weitere wichtige Regelungen

Grundsätzlich muss jede/r Studierende Grundkenntnisse in einer 2. Fremdsprache nachweisen. Dabei gelten folgende Regelungen:

Grundkenntnisse sind erworben, wenn

  • mind. 12 Semesterwochenstunden in der 2. Fremdsprache besucht wurden und der letzte Kurs mit mind. 5 Punkten abgeschlossen wurde.
  • an einem kontinuierlichen Unterricht in der 2. Fremdsprache von Klasse 7 bis 10 teilgenommen wurde.
  • ein Volkshochschulzertifikat in einer anerkannten Fremdsprache erworben wurde.
  • die Sprache des Herkunftslandes in aufsteigendem Unterricht von mindestens 5 Jahren betrieben und durch Zeugnisse (in deutscher Übersetzung durch beeidigte Dolmetscher) belegt ist. Die Anerkennung erfolgt entweder im Rahmen der Gleichstellung der Zeugnisse mit dem Hauptschulabschluss oder dem Mittleren Bildungsabschluss. Sie kann auch durch den Schulleiter bei der Aufnahme oder spätestens bis zum Ende des Vorkurses festgestellt werden.
  • spätestens bis zum Ende des 3. Semesters der Qualifikationsphase eine Feststellungsprüfung bei der Zentralstelle Schulen für Erwachsene durchgeführt und bestanden wurde.
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