Vortrag Bienensterben am 19.6.2013 im Abendgymnasium Frankfurt am Main

 

In meinem Vortrag ging es um das Bienensterben, dem schon weltweit Millionen von Bienenvölkern zum Opfer gefallen sind, und dessen Folgen für die menschliche Ernährung und Gesellschaft.

Im Vortrag behandelte ich die Rolle der Honigbiene im ökologischen Kreislauf, und die Ursachen, die zum Bienensterben führen, z.B Neonicotinoide, künstlich erzeugte, nikotin - ähnliche Substanzen, die als Pestizide in der Landwirtschaft eingesetzt werden, sowie das ganze Spektrum an Ursachen, die für Bienen gefährlich werden können, und zum Bienensterben (und auch Insektensterben, denn es betrifft ja nicht nur die Honigbiene) beitragen.

Auch wurden die Folgen, z.B massive Preissteigerungen und die daraus resultierenden Probleme für die ärmeren und ärmsten Teile der Weltbevölkerung ausführlich behandelt.

Des weiteren erörterte ich die Gefahr von Neonicotinoiden für die menschliche Gesundheit, mit Auszügen wissenschaftlicher Arbeiten führender Neurologen und deren Standpunkten, und gab wieder zahlreiche Beispiele an die interessierte Zuhörerschaft weiter.

Ebenso wurden die Auswirkungen auf andere Spezies aufgezeigt, und am Beispiel verendeter Vögel, die kontaminierte Bienen fraßen, die Gefährlichkeit der Neonicotinoide aufgezeigt.

Es wurden sowohl die Lösungen des Problems diskutiert, aber auch zu der These Stellung bezogen, wenn es für eine Rettung der Bienen schon zu spät wäre, was der Menschheit bliebe, um ihren eigenen Exitus verhindern zu können, falls das noch im Rahmen des Möglichen wäre.

Eine Möglichkeit böten (unter anderem von der Harvard-Universität mitentwickelte) ferngesteuerte, programmierbare Flugroboter, die zumindest die Nutzpflanzenbestäubung übernehmen könnten, und so einen großen Teil der menschlichen Ernährung sichern könnten.

Zahlreiche Kurzfilme rundeten den Vortrag ab, den ich mit einem Aufruf zum positiven Handeln eines jeden Einzelnen schloss.

Leider kam keine Diskussion zustande, was wohl auch am überaus heißen Wetter lag, und so konnte jeder seine Fragen mit nach Hause nehmen – ich hoffe, dass ich dazu beitragen konnte, das Bewusstsein meiner Gäste etwas zu schärfen - im Bezug auf die ökologische Katastrophe, die uns ALLE bedroht.

Auch möchte ich Herrn Häcker herzlich danken, ohne seine Unterstützung wäre mein Vortrag in dieser Form nicht zustande gekommen.

James Coulter